Produkte: Zotter, eine Langzeitliebe!

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2003 ging ich meiner großen Liebe zuliebe nach Österreich. Während meines Studiums in Graz kam ich so das erste Mal mit Zotterschokoladen in Berührung. Damals war ich noch Allesesser und das süße Supermarktsortiment gewöhnt. Zotterschokoladen muteten meiner Zunge erst komisch an. Intensiver, schokoladiger, weniger süß, teilweise irrwitzig gefüllt. Anders eben. Aus dem anfänglichen Augenbraue Hochziehen wurde schnell Begeisterung. Nur der für Studenten hohe Preis verlangsamte mich beim Durchprobieren des Sortiments. Im kleinen Schokoladenladen Linzbichler am Franziskanerplatz konnte ich jede erdenkliche Sorte finden, der Sparmarkt an der Uni zog nach. Ich war längst angefixt.

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Dann der erste Besuch in der Schokoladenmanufaktur in Bergl. Nach zwei Stunden kamen wir begeistert und verschmiert wieder heraus. Mit der absoluten Sicherheit, nie wieder etwas Süßes essen zu wollen. Bei den nächsten drei Besuchen in den folgenden Jahren hatten wir dazu gelernt, und einen Vogelbeerschnaps im Auto. 2008 begann ich meine Ernährung auf Bioprodukte umzustellen und kam drauf: Zotter produziert eh nur Bioprodukte. Da war Sepp Zotter meinem Bewusstsein schon ein paar Schritte voraus. 2010 kam die Dokumentation Schmutzige Schokolade raus und mir blieb die Schokoladenlust im Hals stecken. Aber auch hier stellte ich erleichtert fest: Zotterschokoladen sind nicht nur bio, die sind auch fair. Keine entführten Kinder, die als Sklaven auf Plantagen arbeiten, sondern faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Unterstützung für die Kakaoproduzenten.

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Wenige Monate später zog ich nach Deutschland zurück und begann mich intensiv mit Tierhaltung und der Produktion tierischer Nahrungsmittel auseinander zu setzen. Ihr ahnt die Pointe schon: während ich mich noch schockiert mit Bildern aus der Massentierhaltung beschäftigte, eröffnete Sepp Zotter neben der Schokoladenmanufaktur einen essbaren Tiergarten. Menschen sollten ihrem Essen in die Augen schauen, Kinder lernen, dass Fleisch nicht in Kühltheken wächst. Aus heutiger veganer Sicht wäre es mir natürlich am liebsten, wenn gar keine Tiere mehr gehalten und gegessen würden. Diesem Gedanken wird sich der Großteil der Menschheit nicht so schnell anschließen. Gut, dass sie bis dahin jemand darüber aufklärt, dass ‚Nutztier’haltung auch respektvoll geschehen kann und muss.

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Auch bei meinem Umstieg auf pflanzliche Kost konnte ich mich darauf verlassen, dass Herr Zotter schon für mich vorgesorgt hatte. Das umfangreiche Zottersortiment umfasst auch zahlreiche vegane Süßigkeiten. Von den in Schokolade und Kakao gewälzten Haselnuss balleros über sortenreine, hochkakaoprozentige Labookos aus verschiedenen Ecken der Erde, mit Chili und Gojibeeren veredelte Sojaschokolade im runden Format (Mitzi Blue) bis hin zur gefüllten Reis & Soja „Shanghai“ mit Reisschoko-Orangencreme bleiben keine Wünsche offen.
Am Ende meiner Lobeshymne möchte ich nochmal zusammenfassen: Hochwertige, mit Gewissen produzierte, unfassbar leckere Produkte von einem verantwortungsvoll handelnden Unternehmer, der meinem persönlichen Gewissen immer einen Schritt voraus ist. Eine uneingeschränkt Empfehlung für Zotter von mir.
P.S.: ab 25 Euro liefert der Onlineshop gratis nach Deutschland!

2 Gedanken zu „Produkte: Zotter, eine Langzeitliebe!

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