Produktanfrage Beck’s

Man mag ja zu Beck’s Bier stehen wie man will (seit der Übernahme durch InBev ist viel Charme verloren gegangen), in Bremen stolpert man ständig darüber. Im Internet kursieren widersprüchliche Angaben darüber, ob man die Produkte als Veganer konsumieren kann. Daher (und weil ich seit Tagen um das Mädchenbecks in meinem Kühlschrank schleiche, das seit der letzten Party dort verweilt), habe ich heute mal bei Beck’s angerufen. Nachdem die Dame am Telefon ihre Verwunderung verdaut hatte, hat sie mich erstmal in die Warteschleife verfrachtet. Anscheinend eine nicht ganz alltägliche Anfrage. Eine Antwort habe ich dann doch bekommen. Die normalen Beck’s Sorten sind frei von tierischen Inhaltsstoffen (was durch das Reinheitsgebot eh klar war), bei den Mixgetränken ist es unterschiedlich. Während das Beck’s Green Lemon vegan ist, wird das Twisted Orange mit Karmin gefärbt und enthält daher tierische Inhaltsstoffe. Soweit zum Inhalt. Nun zur Verpackung. Kauft man Beck’s in der Flasche, ist es nicht vegan. Der Etikettenkleber enthält tierische Stoffe. Kauft man es in der Dose, ist es vegan, aber eine Sauerei für die Umwelt. Das Etikettenproblem mag jeder bewerten wie er möchte. Allerdings beschränkt es sich keinesfalls auf Bier. Selbst namhafte Hersteller von Bioprodukten haben erst nach kritischer Nachfrage auf kaseinfreie Kleber auf Stärkebasis umgestellt.

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