Mein Gartenprojekt im Juni

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Fünf Wochen ist es her, seit ich die letzten Fotos von meinem Gartenprojekt gemacht habe. Seitdem hat sich viel getan. Die Radieschenernte ist komplett durch, allerdings wurden die zum größten Teil von Würmern geerntet. Ich hoffe, es ist ihnen wohl bekommen. Eine Reihe Radieschen habe ich stehen lassen. Die sind inzwischen Tennisball groß und die Nacktschnecken laben sich an ihrem Grün. Besser als an meinem Salat. Überhaupt hatte ich mit den kleinen Freunden viel Arbeit. Ich habe sie immer morgens gegen 5 nach Regennächten im Garten abgesammelt. In eine Tupperdose. Und die dann via Fahrradkurier mit dem Besten aller Männer zum Lesumdeich geschickt. Da können sie sich so ausbreiten, wie sie mögen. Leider haben sie vorher all meine teuren Basilikumjungpflanzen erledigt. Alle 4 Sorten in der Kräuterspirale in einer Nacht verputzt. Es war glücklicherweise nicht ganz so schlimm, weil ich noch eigene Jungpflanzen in der Fensterbank hatte. Die leben sich gerade draussen ein und ich hoffe, dass es mit den Schnecken langsam mal vorbei ist.

Aber es gab noch mehr Rückschläge. Im großen Beet hatten wir die oberste Schicht Erde erneuert, bevor wir ausgesät haben. In der Erde müssen Samen für eine seltsame Grassorte gewesen sein. Mein gesamtes, großes Beet ist von diesem Gras überzogen und wartet auf meine Aufmerksamkeit. Durch die Berlinreise und die dadurch liegengebliebene Arbeit fehlt mir aber bisher die Zeit. Daher gibt es Nahaufnahmen, dann sehe ich das fiese Gras nicht so 🙂

Ich habe gestern die gefühlt einzigen 10 Minuten Sonne diese Woche genutzt und Bilder gemacht. Viel Spass damit!

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Die Kräuterspirale wächst langsam dicht. Die mediterranen Kräuter im oberen Bereich warten mit dem Wachstumsschub noch auf mehr Sonne.

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Den Salbei hatte ich wegen Weltherrschaftstendezen im Frühjahr aus der Schnecke entfernt. Er wuchert und blüht nun bei den Rhododendren weiter. Falls Ihr Salbei braucht, kommt vorbei!

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Ysop und Thaibasilikum sind aus der Fensterbank unter die Laube gewandert und scheinen sich dort recht wohl zu fühlen.

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Den großblättrigen Basilikum pflege ich mit erhöhter Aufmerksamkeit, damit ihm keine Schnecke mehr zu nahe kommt. Er wartet auf seinen großen Einsatz in einer Flohzarella Caprese.

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Ihr erinnert Euch noch an die 20 cm hohe Jungpflanze der Cocktailtomate? Das ist aus ihr geworden 🙂

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Die ersten Früchte hängen auch schon daran und flirten mit dem Basilikum nebenan.

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Die Buschtomate braucht etwas länger mit dem Wachstum, hat aber auch schon Blüten.

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Und das hier wird mal eine Aubergine, wenn es groß ist!

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Im großen Beet erkennt man langsam den lila Kohlrabi

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Roter Mangold

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Salat ohne Schnecke!

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Und die beiden ersten, grünen Zucchini wachsen heran.

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Die Pflanze daneben wird später gelbe Zucchini tragen.

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Diese Kürbispflanze bricht schon aus dem Beet aus.

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Hier seht Ihr jungen Brokkoli

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Und Spinat

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Mein im Herbst gepflanztes Stachelbeerbäumchen trägt zwei Beeren. Hier seht Ihr die Linke!

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Im Teich blühen die ersten Seerosen

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Und selbst in den Wasserfall wachsen die Pflanzen dieses Jahr. Viel Arbeit wartet auf mich.

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Und der Hund darf natürlich nicht fehlen. Immerhin überwacht er ALLES, was im Garten passiert.

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