Kürbiscremesuppe (wie Nina sie macht) mit Knusperkichererbsen

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Am Donnerstag hatte ich den ersten regionalen Hokkaido in meiner Biokiste. Heute ist es endlich kühl genug für eine Suppe. Bei Ingwer, Chili und Knoblauch bin ich der Meinung: viel hilft viel. Damit willkommen in der Suppensaison!

Für 2 Liter Suppe

1 mittelgroßer Hokkaido, in Stücken
3 Zwiebeln
3 walnussgroße Stück Ingwer, gehackt
2 Chilis (ich hatte gelb und rot), gehackt
1/2 Knolle Knoblauch, gehackt
1 TL gemahlener Koriander
1 Dose Kokosmilch
600ml Gemüsebrühe (ruhig etwas stärker, die Milch schluckt viel)
etwas frischen Liebstöckel, gehackt
Saft einer Limette
1 EL Agavensirup
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl
2 Dosen Kicherbsen (oder 1 große), gewaschen und trocken getupft
etwas Olivenöl
gem. Koriander, gem. Kreuzkümmel, grobes Salz

Als Einlage kommen geröstete Kichererbsen in die Suppe. Diese tollen, kleinen Freunde habe ich bei Eat this! entdeckt. Dafür einfach die Kichererbsen abtropfen, abwaschen, trocken tupfen, einölen und bei 180° C im Ofen rösten, bis sie braun werden. Das kann je nach Kichererbsen und Ofen 30-45 Minuten dauern. Ich habe keine Umluft und brauche meist die ganzen 45 Minuten. Dann die Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit grobem Salz, Koriander und Kreuzkümmel würzen.

Zwiebeln in einem großen Topf in Olivenöl anbraten. Chili, Ingwer, Knoblauch und Koriander hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Kokosmilch ablöschen. Wenn sich die Röstaromen vom Boden gelöst haben, Kürbis und Brühe zugeben. Nun aufkochen und köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Jetzt wird die ganze Geschichte püriert, ich hab sie einfach durch den Vitamix gejagt. Zum Abschmecken schütte ich sie dann nochmal in den Topf zurück. Jetzt gebe ich Liebstöckel, Limettensaft, Agavensaft, Salz und Pfeffer in die Suppe. Ich lasse die Suppe nun nicht mehr kochen, damit der Liebstöckel keinen fiesen Maggigeschmack verursacht, sondern dezent bleibt. Falls Ihr mehrere Mahlzeiten plant, den Liebstöckel einfach erst beim Servieren in die Suppe geben.

Die Suppe mit den Kichererbsen und Kürbiskernöl zum Einträufeln servieren.

2 Gedanken zu „Kürbiscremesuppe (wie Nina sie macht) mit Knusperkichererbsen

  1. Danke für das tolle Rezept für die Kichererbsen.
    Ich liebe Kürbissuppe in alles Variationen, im Garten ist alles vom Hokkaido zugewuchert und die Kichererbsen werde ich gleich heute ausprobieren!

    LG Andrea

    • Dann wünsche ich schon mal guten Appetit 🙂 Bei mir wuchert der Muskatkürbis, ist aber noch grün. Da werden im Herbst dann wohl noch einige Kürbisrezepte folgen müssen 😉

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